Eine Frage die ich in letzter Zeit öfter via Mail beantwortet habe, führt heute wiedermal zu einem Artikel in der Rubrik Grundlagen. Scheinbar ist das Thema gerade in Schulen und Universitäten brandaktuell und soll in Projekten erarbeitet werden. Es geht um den Unterschied zwischen Pixel- und Vektorgrafiken.
Nun grundsätzlich unterscheidet sich die Technik hinter den beiden [...]
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Eine Frage die ich in letzter Zeit öfter via Mail beantwortet habe, führt heute wiedermal zu einem Artikel in der Rubrik Grundlagen. Scheinbar ist das Thema gerade in Schulen und Universitäten brandaktuell und soll in Projekten erarbeitet werden. Es geht um den Unterschied zwischen Pixel- und Vektorgrafiken.
Nun grundsätzlich unterscheidet sich die Technik hinter den beiden Begriffen so gravierend wie zwischen Automobil und Fahrrad. Zwei völlig verschiedene Systeme für unterschiedliche Zwecke, die jeweils eine ganz eigene Art des Antriebs und der Fortbewegung bieten. So oder so ähnlich könnte man den himmelweiten Unterschied zwischen Pixel und Vektor ausdrücken.
Bilder die aus Pixel gebildet werden entstehen durch die Aufnahme eines Fotos in einer Digitalkamera, durch das Scannen einer Vorlage oder durch malen in einem Bildbearbeitungsprogramm, welches auf Pixel basiert.
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Ein Dateiformat das Pixelgrafiken unterstützt beinhaltet also die Angaben wo welches Pixel mit welchen Farbwerten in einem Bild zu finden ist. Der große Nachteil daran ist die erhöhte Dateigröße, der Vorteil wiederum ist die Fähigkeit fotografische Abbildungen genau darzustellen. Gleichzeitig ist es nicht möglich Pixelbilder ohne Qualitätseinbußen zu vergrößern. Die Bilder werden unscharf und es kommt zur sog. Treppchenbildung, denn durch die Vergrößerung müssen Pixel durch das Bildbearbeitungsprogramm hinzuerfunden werden.
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Vektorgrafiken werden direkt im Rechner erstellt. Hier wird mit Hilfe von Pfaden und Farbflächen eine Grafik gebildet. Ein Dateiformat das Vektorgrafiken unterstützt, beinhaltet also lediglich mathematische Angaben bzgl. die Winkel und des Biegungsgrades von Kurven sowie die Farbfüllungen innerhalb von Flächen.
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Der Vorteil liegt hierbei bei der teilweise extrem niedrigen Dateigröße, allerdings sind fotografische Abbildungen nicht machbar. Vektoren können logischerweise, aufgrund ihres mathematischen Aufbaus, beliebig skaliert werden. Theoretisch könnte man aus einem 5cm großen Vektorbild einen 50 m großen Ausdruck erstellen ohne dabei Qualitätseinbußen in Kauf nehmen zu müssen. Der Nachteil liegt ganz klar darin, dass keine fotografische Qualität erreicht wird und die Grafiken teilweise sehr künstlich und technisch wirken.
Die Bearbeitung der beiden Grafiken unterscheidet sich ebenso. Um Pixelgrafiken zu öffnen, erstellen bzw. bearbeiten, benötigt man ein Bildbearbeitungsprogramm wie z.B. Photoshop oder Gimp. Vektorgrafiken hingegen werden mit speziellen Programmen wie z.B. Illustrator oder Freehand bearbeitet oder erstellt. Innerhalb dieser Programme werden jeweils Pixel- bzw. Vektorgrafiken erstellt, bearbeitet oder gespeichert.
Sicher ist es auch möglich Pixelgrafiken in Vektorprogrammen und Vektorgrafiken in Pixelprogrammen zu öffnen. Eine Bearbeitung wie es die dafür die spezialisierten Programmen zulassen würden ist hierbei jedoch nicht möglich. So kann z.B. in Illustrator keine Farbkorrektur an einem Foto vorgenommen werden. Umgekehrt sieht es selbstverständlich genauso aus.
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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Einsatzzwecke von Pixel- und Vektorgrafiken zwei völlig verschiedene sind. Fotos sind Pixelbilder, Vektoren einfache grafische Abbildungen. Sichtbar wird dies auch wenn man ein Pixelbild in ein Vekorbild umrechnen lässt (siehe Beispiel oben). Ganz klare Verluste der Details oder in den Farbverläufen sind ersichtlich.

Eine Reaktion
[...] Logo, wenn es in verschiedensten Medien, Formaten und Grössen umsetzbar ist (Deshalb Logos immer Vektorbasiert aufbauen.). Das Logo sollte auch ohne Farbe (z.B. bei Fax) auf Briefmarken- & [...]